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Graf von Arco Oberschule
mit Grundschulteil

Nauen

 

 
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Schulordnung

Schulordnung der Dr. Georg Graf von Arco - Oberschule Nauen            
i.d.F. vom 12.02.2015
 
1. Allgemeines
Die Schulkonferenz der Oberschule (ehemals Gesamtschule) Nauen hat sich am 08.06.1999 auf die folgende Schulordnung geeinigt.
Dabei ist allen Beteiligten klar, dass diese Schulordnung für Verbesserungen offenbleibt. Die erarbeiteten Verhaltensregeln sollen nicht nur Disziplinierungsmaßnahmen sein, die strafenden Charakter zeigen. Das Zusammenleben von Menschen bedarf jedoch bestimmter Regeln. Jeder Schüler hat das Recht auf Selbst- und Mitbestimmung und soll seine Handhabung lernen. Dazu gehört, dass er die demokratischen Grundregeln beachtet und zum Maßstab seines Handelns macht.
In der Schule ist es untersagt, in Wort und Schrift die Freiheit und Würde des Menschen (Artikel 1 Grundgesetz) verächtlich zu machen, Kennzeichen und Symbole zu verwenden oder zu verbreiten, die im Geist verfassungsfeindlicher oder verfassungswidriger Organisationen stehen oder diese repräsentieren. Das Verwenden von Kennzeichen, Symbolen und Grußerweisungen verfassungswidriger (verbotener) Organisationen, Aufstachelung zum Rassenhass, Volksverhetzung stellen Straftaten dar und werden von der Schule angezeigt.
Die Schulordnung dient dazu, die Schülerinnen und Schüler vor Schädigungen durch eigenes oder das Verschulden anderer zu bewahren. Grundlage der Schulordnung sind die geltenden rechtlichen Bestimmungen (Brandenburgisches Schulgesetz, Rechtsverordnungen, diverse Verwaltungsvorschriften).
 
2. Hausordnung
2.1.               
Beachte Hinweise von Mitschülern, Lehrern, Erziehern und technischen Angestellten, die der Einhaltung und Verbesserung der äußeren Bedingungen im gesamten Schulbereich dienen. Achte besonders auf Ordnung und Sauberkeit!
 
2.2.              
Das Schulgelände kann frühestens 15 Minuten vor Beginn des Unterrichts betreten werden.
                    Über Ausnahmen  entscheidet die Schulleitung.
                    Ab 7.15 Uhr gilt erst der Versicherungsschutz.
                    Der Einlass ins Schulgebäude erfolgt um 7.30 Uhr.
                    Bei widrigem Wetter entscheidet  die aufsichtsführende Lehrkraft über den Einlass ins Schulgebäude.
 
 2.3. Unterricht

  • Pünktlicher Beginn und pünktliches Ende gilt für Schüler wie für Lehrkräfte.
  • Essen und Kaugummi kauen sind während des Unterrichts nicht gestattet.
  • Zum Stundenbeginn liegen alle Unterrichtsmaterialien der Schüler bereit.
  • Am Stundenende werden die Stühle unter die Tische gestellt bzw. am Tisch eingehängt.
  • Während des Unterrichts ist der Aufenthalt in den Treppenhäusern und Fluren untersagt.
  • Bei Fernbleiben vom Unterricht ist die Schule durch die Eltern unverzüglich zu benachrichtigen. Nach Beendigung des Fernbleibens ist spätestens am zweiten Tag des Unterrichtsbesuches durch die Eltern schriftlich der Grund für das Fernbleiben mitzuteilen.
  • Im Schuljahr wird es zentrale Termine zum Nachschreiben schriftlicher Arbeiten geben. Die inhaltliche Ausgestaltung obliegt der Konferenz der Lehrkräfte.

 
2.4. Freistunden

  • Ihr könnt – mit schriftlicher Genehmigung der Eltern – das Schulgelände verlassen.
  • Als Aufenthaltsorte dienen der Schulhof – Nordseite – sowie die Cafeteria und der Schülerclub.

 
 2.5. Pausenordnung

  • In allen Pausen ist das Verlassen des Schulgrundstückes nicht erlaubt.
  • In den kleinen Pausen ist der Aufenthalt auf dem Schulhof und den Fluren untersagt. Diese Pausen dienen lediglich dem Raumwechsel.
  • In den großen Pausen sollt Ihr einen Ausgleich für die sitzende Beschäftigung während der Stunde erhalten, deshalb ist in diesen Pausen das Schulgebäude zu verlassen (Ausnahme Schülerclub und Cafeteria). Der Pausenhof ist die betonierte Fläche auf der Nordseite (nicht der Sportplatz bzw. der Spielplatz). Beachte die besonderen Bedingungen im Winter! Schneeballwerfen und das Anlegen von Eisbahnen sind verboten!
  • Regenpausen werden durch 3maliges Ertönen des Gonges angezeigt. Haltet Euch im nachfolgenden  Unterrichtsraum auf!

 
2.6.  Fehlen von Lehrkräften

  • Beim Fehlen von Lehrkräften informiert der Klassensprecher  zu Beginn der Stunde die Schulleitung. Die Schülerinnen und Schüler haben 15 Minuten zu warten.

 
2.7. Ordnung und Sicherheit

  • Die Gesamtverantwortung für den Unterrichtsraum trägt die Lehrkraft. Sie teilt die Ordnungsschüler ein. Die Ordnungsschüler überprüfen Ordnung und Sauberkeit des Klassenraumes, stellen sie gegebenenfalls her und verlassen zuletzt den Klassenraum.
  • Fahrräder werden auf dem Schulhof geschoben und nach dem Abstellen angeschlossen.
  • Der Umgang mit offenem Feuer ist im gesamten Schulhaus verboten!
  • Feuerlöschgeräte und Feuermelder dienen der Sicherheit in der Schule. Unbefugtes Benutzen ist bei Strafe verboten!
  • Das Benutzen und Abstellen von Mopeds und Motorrädern ist auf dem gesamten Schulgelände untersagt!
  • Beachte die Hinweise zur Benutzung der Schülerbusse!
  • Es sind am Morgen stets die für einen pünktlichen Beginn günstigsten Busse zu benutzen.
  • Grundsätzlich wird an den angegebenen Haltestellen ausgestiegen.       
  • Das Rauchen ist für Schülerinnen und Schüler auf dem gesamten Schulgelände  untersagt. Dieses Verbot erstreckt sich auch auf E-Zigaretten, E-Shishas und ähnliche Produkte. Bei wiederholtem Verstoß gegen diese Festlegung werden Erziehungs-maßnahmen ergriffen (s. Punkt 4).
  • Das Mitbringen bzw. der Genuss von Drogen jeglicher Art ist grundsätzlich bei allen schulischen Veranstaltungen verboten. Der Genuss von Energy-Getränken ist während des Schulbesuches untersagt.
  • Das Mitbringen von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen ist verboten. Bei Zuwiderhandlungen haben die Lehrkräfte die Waffen oder waffenähnlichen Gegenstände sofort einzuziehen.
  • Sachbeschädigungen jeder Art werden zur Anzeige gebracht. Der Verursacher des Sachschadens wird dafür haftbar gemacht.
  • Um Störungen im Unterrichtsablauf zu vermeiden, sind der Gebrauch von Handys, MP 3-, MP 4- Playern, i-Pods u.ä. elektronischer Datenträger, das Abspielen von Musik sowie  jeglicher elektronischer Datenaustausch für Schüler nicht gestattet. Insbesondere betrifft dies das Anfertigen und Abspielen von Ton- und Bildaufnahmen von Personen während des Aufenthaltes auf dem Schulgelände. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht und können strafrechtlich verfolgt werden. Bei Verstoß gegen diese               Bestimmungen werden die Handys vorübergehend eingezogen und können nur durch die Erziehungsberechtigten im Sekretariat der Schule abgeholt werden. Das Mitbringen von oben genannten Geräten geschieht auf eigenes Risiko. Bei Verlust übernimmt die Schule keine Haftung.

 
 3. Allgemeine Erziehungsmaßnahmen
Schüler, die durch kameradschaftliches und umsichtiges Verhalten hervorragen, verdienen eine Würdigung, die in folgender Form erfolgen soll:

  • Die Schülerin/Der Schüler  oder die Klasse erhalten ein Lob, das im Klassenbuch eingetragen wird.
  • Das Lob für einen einzelnen Schüler wird auf dem Zeugnis vermerkt.
  •  Am Ende eines Schuljahres kann die Klassenkonferenz feststellen, welche Schüler für vorbildliches soziales Verhalten eine Auszeichnung verdient haben. Über die Art der Anerkennung entscheidet die Klassenkonferenz.
  • Die hier genannten Belobigungen beziehen sich nicht auf gute bis sehr gute Schulleistungen (Zensuren) in den einzelnen Fächern, sondern auf das positive Verhalten und soziale Verständnis der Schüler. Gute Leistungen werden von den einzelnen Lehrkräften ohnehin durch entsprechende Zensuren bewertet.

 
Schüler, die sich gegen eine sinnvolle Ordnung der Schule stellen und damit den Ablauf des Schulalltages stören, sollen nicht nur durch Lehrkräfte, sondern auch durch Schüler auf das Fehlverhalten hingewiesen werden. Lehrkräfte und Schüler erwarten, dass sich der Betreffende diesen Hinweisen nicht verschließt.
Lehrkräfte und Mitschüler können durch ein klärendes Gespräch dem Schüler sein Fehlverhalten einsichtig machen und mit ihm bestimmte Regeln und deren Sinn besprechen. Sie können ihn auffordern, sich bei einem Betroffenen zu entschuldigen und einen eventuell entstandenen Schaden wiedergutzumachen.
 
 
4. Besondere Erziehungsmaßnahmen der Schule
Es gibt Fälle, wo Ermahnungen nicht ausreichen und mündliche Hinweise von den betreffenden Schülern nicht beachtet werden.
Hier müssen besondere Erziehungsmaßnahmen wirksam werden. Die Schulkonferenz hat folgende Maßnahmen beschlossen:

  • Vermerk bei Fehlverhalten im Klassenbuch durch die Fachlehrkraft (Verwarnung),
  • bei mehrfachem Fehlverhalten erfolgt eine schriftliche Benachrichtigung der Eltern mit der Bitte um ein klärendes Gespräch,
  •  in schwerwiegenden Fällen erteilt die Klassenleitung einen Tadel,
  • die Löschung eines Tadels kann auf schriftlichen Antrag des Schülers frühestens nach 3 Monaten durch die Klassenleitung erfolgen,
  • bei wiederholtem Verstoß gegen die Schulordnung können durch die Schulleitung  geeignete Aufgaben übertragen werden, um das Fehlverhalten zu beheben oder zu mindern,
  • bei wiederholten schwerwiegenden Verstößen gegen die Schulordnung und Beeinträchtigungen des Schulfriedens werden die betroffenen Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern von der Schulkonferenz zur Stellungnahme aufgefordert. Es sind dann eindeutige Verpflichtungen abzugeben, wie der Schulfrieden durch diese Schüler wiederhergestellt wird. Über diese Vorgänge kann:

1. ein Vermerk in der Schülerakte,
2. eine Einleitung weiterer Ordnungsmaßnahmen erfolgen.

        Bei entsprechendem Verhalten kann auf Antrag der Vermerk in der Schülerakte nach Ablauf
        des Schuljahres gelöscht werden.
 
 
5. Ordnungsmaßnahme gemäß § 64, Abs. 2, Punkt 1 – 6 des Brandenburgischen Schulgesetzes  in der Fassung vom 08.01.2007
 Maßnahmen:

  • Schriftlicher Verweis durch die Klassenleitung oder in besonders schweren Fällen durch die Klassenkonferenz,
  • Überweisung in eine parallele Klasse,
  • vorübergehender Ausschluss vom Unterricht,
  • Überweisung in eine andere Schule,
  • Entlassung von einer Schule,
  • Verweisung von allen Schulen in öffentlicher Trägerschaft des Landes.

 

Bevor eine Ordnungsmaßnahme ausgesprochen wird,  sind  die betreffenden Schülerinnen und Schüler und deren Eltern  anzuhören.

 
Diese Schulordnung tritt am 01.08.1999 in Kraft und wurde zuletzt mit Beschluss der Schulkonferenz vom 12.02.2015 geändert.
 
Stand: 12.02.2015
Dr. Beyer
Rektor